Eine persönliche Meinung zum ISEK
Antwort auf das Flugblatt der GRÜNEN
Zur ISEK-Diskussion
Es ist völlig nachvollziehbar, wenn eine Gruppierung die ihre Daseinslegitimation an den klimabedingten Weltuntergang knüpft nervös wird, wenn sich global und lokal die Einordnung von ideologisch hysterisch zu rational und wirtschaftlich sinnvoll wandelt.
Der Weltklimarat hat das Worst-Case-Szenario angepasst und die ursprüngliche Entwicklungsprognose nach unten korrigiert. Die ganze Klimaforschung, die auf die Zukunft ausgerichtet ist, basiert auf Modellrechnungen bei der man die Faktoren / Variablen nach Ermessen festlegen kann. Es ist eine „Was-wäre-wenn“ – Betrachtung.
Natürlich gibt es Klimawandel, den hat es immer gegeben und den wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch immer geben. Welchen Anteil die Zivilisation daran…ein Thema mit unterschiedlichen Positionen und Fragezeichen.
Es wird auch zukünftig zu Extremwettersituationen kommen, dass können Sie auch nicht dadurch verhindern, dass Sie mit dem Lastenfahrrad fahren und/oder Papiertrinkhalme verwenden. Auf solche Situationen müssen wir als Kommune selbstverständlich vorbereitet sein. Daher wird das Thema Starkregenkarte auch von uns priorisiert und wir nehmen die Hinweise der Bürger dazu sehr ernst.
Die EU hat als Ziel für die Klimaneutralität 2050 ausgegeben, die Bundesregierung das Jahr 2045.
Bad Oldesloe wird das ambitionierte Ziel 2035 verfehlen, allein schon deswegen, weil wir nach aktuellen Angaben der Stadtwerke noch heute mit weit über 80 % fossilen Energien heizen.
Und jetzt die positive Botschaft dazu – wir werden es alle überleben.
Ein weiteres Thema aus dem Flugblatt der GRÜNEN ist der Soziale Wohnungsbau…grundsätzlich ein positiver Ansatz, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, aber in der Umsetzung investitionshemmend und durch die langen Bindungsfristen wirtschaftlich in vielen Fällen uninteressant. Es gibt andere Möglichkeiten Wohnkosten zu senken z.B. Wohngeld und Wohngeld – Plus.
Wir wollen das Wohnraum entsteht und nicht das Investoren abgeschreckt werden. Auch der Wunsch nach einem eigenen Haus ist ungebrochen, doch auf Grund hoher Kosten (z.B. Bürokratie sowie politisch motivierter Auflagen im energetischen Bereich – maßgeblich durch die GRÜNEN) immer schwerer umsetzbar. Hier wollen wir natürlich Flächen ausweisen, um Bad Oldesloe als Wohnstandort attraktiv zu machen. Plattenbauten für die Massenmenschenhaltung mögen ihren Charme haben, sind aber nicht von allen gewünscht.
Michael Vogelgesang
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