Fröhliches Miteinander der Stormarner Wählergemeinschaften in Bargteheide
Fröhliches Miteinander der Stormarner Wählergemeinschaften beim Boule-Spiel in Bargteheide
Am Samstag, 20. September 2025, trafen sich über zwanzig Mitglieder von vier Stormarner Wählergemeinschaften zu einem inspirierenden Kennenlern- und Kooperations-Treffen hinter dem Kleinen Theater in Bargteheide. Ziel des Treffens war die Vorbereitung auf eine gemeinsame Teilnahme an den nächsten Kreistagswahlen als Gruppe Stormarner Wählergemeinschaften, die regional verwurzelt, unabhängig und bodenständig arbeitet.
Vier Gruppen – Bürgergemeinschaft Trittau (BGT), Wählergemeinschaft FBO Bad Oldesloe, Unabhängige Wählergemeinschaft Ammersbek (UWA) und Wählergemeinschaft Bargteheide (WfB) – arbeiten seit Monaten daran, gemeinsame Schnittmengen zu identifizieren, Satzungsfragen zu klären und eine tragfähige Programmgrundlage zu entwickeln. Die Veranstaltung bot die ideale Plattform, um persönliche Kontakte zu stärken, Vertrauen aufzubauen und gemeinsame Perspektiven zu schärfen.
Besonders erfreulich war die entspannte Atmosphäre, in der sich die Teilnehmenden bei einem Boule-Spiel begegneten und so auf unkomplizierte Weise Gemeinsamkeiten erkannten. Der Austausch war lebendig, konstruktiv und von dem gemeinsamen Willen geprägt, die kommunale Zukunft vor Ort verantwortungsvoll und bürgernah zu gestalten. Die Bereitschaft, unabhängige, pragmatische Lösungen zu finden, stand klar im Vordergrund.
Dieses Treffen und die folgenden dienen der Festigung einer starken Zusammenarbeit, die es ermöglichen soll, im Kreistag eine schlagkräftige Fraktion zu bilden – mit dem Ziel, bereits ab 2028 aktiv mitzuwirken. Dabei betonen die Beteiligten, dass die Wählergemeinschaften vor Ort bleiben, frei von ideologischen Vorgaben arbeiten und keinen parteipolitischen Überbau benötigen. Ehrenamtliches Engagement und eigenverantwortliche Arbeit stehen im Mittelpunkt.
Erkenntnisse und Ausblick:
Die Satzungsfragen konnten geklärt werden, und die Weichen sind gestellt, um die formale Grundlage für die Bildung einer gemeinsamen Fraktion zu schaffen.
Gemeinsame Themenfelder wie lokale Infrastruktur, Bildung, Ehrenamt und transparente Kommunikation sollen künftig im Mittelpunkt stehen.
Das Treffen bestätigte das Potenzial einer starken, regional verankerten Gruppe Stormarner Wählergemeinschaften im Kreistag, die auf Debattenkultur, Faktenorientierung und bürgernahe Politik setzt.
Wichtig ist die Zunahme der Mitgliederzahlen, damit Ausschüsse fachkundig besetzt werden können und ab 2028 eine wirkungsvolle Vertretung möglich wird.
Zusätzlicher Kontext zu Wahlen in Schleswig-Holstein: Bisher liegt die Bedeutung der Wählergemeinschaften ausschließlich bei der Kommunalpolitik und noch nicht bei der Kreispolitik. Das muss sich ändern.
Bei den Kommunalwahlen 2023 erhielten Wählergemeinschaften landesweit 57,8 % der Sitze (7.550 Mandate), deutlich vor der CDU mit 2.846 Mandaten (21,8 %), der SPD (1.456 Mandate, 11,2 %) und den Grünen (630 Abgeordnete, 4,8 %). Beispielhaft zeigt Jersbek, wo zwei Wählergemeinschaften elf von 13 Sitzen gewannen und den Bürgermeister stellen konnten. Ähnlich wirkt sich dies in vielen kleinen Gemeinden Schleswig-Holsteins aus. In den Kreistagen dominieren bisher allerdings landesweit die Parteien, da die einzelnen Wählergemeinschaften oft keinen Wahlkampf auf Kreisebene organisieren konnten.
Fazit: Das Treffen zeigte deutlich, dass die beteiligten Stormarner Wählergemeinschaften mit klaren Zielen, offener Kommunikation und echter Kooperation an einer zukunftsweisenden, bürgernahen Politik arbeiten. Die frische Dynamik und das gemeinsame Verständnis bilden eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Kreistag Stormarn.
Wir sagen dazu in Bad Oldesloe: FBO fair-bürgernah-offen
Hinrich Stange FBO und Norbert Muras WfB
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Fröhliches Miteinander der Stormarner Wählergemeinschaften in Bargteheide (DO, 02. Oktober 2025)














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