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Das St. Jürgen Hospital als Altenheim wurde nach langer Existenz leider aufgelöst.

Das St. Jürgen Hospital als Altenheim wurde nach langer Existenz leider aufgelöst. 

Bad Oldesloe: 700 Jahre Bestand des St. Jürgen Altersheims konnten es nicht davor bewahren, dass die dazugehörige Stiftung wegen wirtschaftlicher Probleme aufgelöst werden musste. Das leere Gebäude sehen Sie immer noch am Kirchberg stehen. Zum Ende hin sollte umgebaut werden, der Brandschutz musste erneuert werden und dafür war plötzlich kein Geld mehr vorhanden. Die FBO hat lange dafür gekämpft, um wirtschaftliche Transparenz für diese städtischen Stiftung zu bekommen. Das wurde zu lange verweigert, bis ein Insolvenzverwalter die Leitung übernehmen musste.  Nach dem Insolvenzverfahren sind jetzt nur noch 741.000 Euro von dem alten Stiftungsvermögen übrig.

 

Jetzt wurde folgender Beschluss unter Federführung der FBO in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig getroffen.

Die Stiftung St.-Jürgen-Hospital ist förmlich aufzuheben. Der Bürgermeister wird ermächtigt, die hierfür erforderlichen Anträge bei der zuständigen Stiftungsaufsicht zu stellen. 

Nach Aufhebung der Stiftung oder Wegfall des gemeinnützigen Zwecks soll das verbleibende Restkapital der Stiftung in Höhe von ca. 741.000 Euro gem. der geltenden Satzung an die Stadt Bad Oldesloe, mit dem Ziel die verbleibenden Werte der Stiftung zu sichern, ausgezahlt werden. 

Zum Zweck der Wertsicherung wird die Stadt Bad Oldesloe das Restkapital mit entsprechender Zweckverpflichtung unter Beibehaltung des Namens unter Zusatz des Ortes „Stiftung  Sankt-Jürgen-Hospital Bad Oldesloe“ in die Bürgerstiftung Stormarn einbringen, wenn sichergestellt ist, dass dort nur von der Stadtverordnetenversammlung  bestimmte Oldesloer Personen über die Mittelverwendung, gem. dem ursprünglichen Stiftungszweck alte, bedürftige Oldesloer Personen, die in Bad Oldesloe geboren oder dort 25 Jahre ansässig waren, zu unterstützen, entscheiden. 

Die Personen des Entscheidungsgremiums werden von den in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen nach dem Höchstzahlverfahren gem. der Geschäftsordnung für die Stadtverordnetenversammlung und der Ausschüsse vorgeschlagen.

Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. 

 

Wer mehr über diese Entscheidung zum St.- Jürgen Hospital wissen möchte, der möge bitte zur Bürgersprechstunde unserer Fraktion kommen. 

 

Hinrich Stange 

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Veröffentlichung

Di, 17. März 2026

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