Leserbrief zum Artikel unter der Überschrift „Oldesloer Vollbremsung bei E-Mobilität“
Leserbrief zum Artikel unter der Überschrift „Oldesloer Vollbremsung bei E-Mobilität“ Vom 04.04.2026
Bad Oldesloe: In dem u. g. Artikel beanstandet Herr Hans-Hermann Roden vom Wirtschafts-und Planungsausschuss, dass die CDU und die FBO das Thema Ladesäuleninfrastruktur in Bad 0ldesloe mit dem Beschluss vom 09.10.2025 UEVA auf das 4. Quartal 2027 vertagt haben.
Mit eine Ursache für diesen Beschluss sind die derzeitigen diffusen Signale der Bundesregierung. So erklärte der Bundesumweltminister, dass mit einer Subvention von ca. 3Mrd. Euro 800 000 Elektroautos bis zum Jahr 2030 auf die Straße kommen sollen und damit ca. 4 Mrd. Liter Benzin eingespart werden.
Leider erklärte weder der Bundesumweltminister noch der Bundesfinanzminister, wie die dadurch entstehenden Steuerausfälle bei der Mineralöl- und der Mehrwertsteuer ausgeglichen werden sollen. Nach den Erfahrungen mit den bisherigen großen Koalitionen und der Ampel besteht die Befürchtung, dass diese Steuerausfälle bei den Kommunen und der hart arbeitenden Mitte wieder abgeladen werden.
Außerdem sind die Kostenvorteile bei Elektrokleinwagen und einem Ladestrompreis von 0,60 €/kwh gegenüber einem Verbrenner nicht überzeugend. Da die Ladesäuleninfrastruktur erhebliche Investitionen erfordert, ist ein günstiger Ladestrompreis von unter 0,60 €/kwh eher unwahrscheinlich. Aufgrund dieser ungeklärten Sachverhalte wurde das Thema auf Ende 2027 vertagt.
Annelie Strehl
Bad Oldesloe
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Ladesäulenkonzept (MO, 06. April 2026)

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